Perplexitys KI-Browser Comet wagt sich auf Windows

Perplexitys KI-Browser Comet wagt sich auf Windows

Perplexity war in den letzten Tagen definitiv in den Nachrichten. Das Startup, das eine KI-Suchmaschine entwickelt, weckt tatsächlich das Interesse mehrerer Silicon-Valley-Giganten, darunter Apple und Meta. Da die Investitionen jedoch ausbleiben, verfolgt das Unternehmen seinen eigenen Weg und bereitet die Veröffentlichung seines Webbrowsers Comet vor. Der im Februar angekündigte „agentische Browser“ basiert offensichtlich auf KI. Er integriert daher (selbstverständlich) einen Chatbot, der alle Fragen mit unterschiedlichem Grad an Halluzinationen beantworten kann, vergessene E-Mails abrufen kann, die auf eine Antwort warten, oder prüfen kann, ob sich Rabattcoupons im Warenkorb befinden. Die Beta-Version, die seit Mai einigen Mac-Nutzern zur Verfügung steht, bietet auch eine Funktion zum virtuellen Anprobieren von Kleidung: Comet generiert ein (zuvor hochgeladenes) Bild des Nutzers mit einem im Internet gefundenen Kleidungsstück. Hier liegt der Fortschritt, ehrlich gesagt.

Eine Beta-Version für Windows wurdekompiliert, und Perplexity hat Einladungen an einige ausgewählte Tester verschickt. Eine Android-Version ist in Planung. Aravind Srinivas, CEO von Perplexity, freut sich über den schnellen Entwicklungsfortschritt. Bei diesem Tempo könnte Comet schon bald allen Nutzern angeboten werden.

Aber werden sie es wirklich wollen? Manche haben die Äußerungen des CEOs noch immer nicht verarbeitet, der im April keinen Hehl aus seinen Absichten machte: Die Veröffentlichung eines Browsers ermögliche die Sammlung maximaler Datenmengen über Internetnutzer, um ihnen gezielte Werbung anzuzeigen. Aravind Srinivas beschwerte sich daraufhin, seine Aussagen seien aus dem Kontext gerissen worden und die Nutzer hätten die Möglichkeit, diese Personalisierungsoptionen zu deaktivieren. Es sei besser, es klar zu sagen.

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