Der Skoda Elroq, frisch gekürt zum Kompakt-SUV des Jahres und zum besten Elektroauto des Jahres von der französischen Jury des Automobil- und Motorradmedienverbands, ist nun auch als RS-Version erhältlich. Dieses Emblem, das 1974 erstmals beim Rallyeauto Skoda 180 RS auftauchte, fand damals großen Anklang bei Octavia-Kunden, bevor es letztes Jahr auch beim anderen Elektro-SUV der Marke, dem Enyaq, eingeführt wurde – zwar durchaus erfreulich, aber zugegebenermaßen etwas weniger überzeugend. Kompakter und gleichzeitig leistungsstärker: Kann uns dieser zweite „elektrische RS“ von seiner Sportlichkeit überzeugen? Die Antwort in diesem ausführlichen Test.
Ein aufgeladener Elroq
Obwohl sich die Außenmaße dank eines speziellen Aerodynamik-Kits nicht ändern (4,49 x 1,88 x 1,65 m), gibt es auf dem Papier sehr deutliche Unterschiede – und nicht nur beim Preis – zwischen dem Elroq Sportline 85, der bisher die Speerspitze der Baureihe bildete, und diesem neuen Elroq RS.

Neben einem zweiten Motor, der ihn allradgetrieben macht und seine Leistung auf 340 PS steigert, und einer etwas besseren Batterie (79 kWh netto, im Vergleich zu 77 kWh netto) profitiert der Elroq RS auch von einer Schnellladeleistung, die auf 185 kW (im Vergleich zu 135 kW) erhöht wurde. und ein speziell für diese sportliche Auslegung entwickelter Frontstoßfänger. Am Heck deuten lediglich eine vergrößerte Reflektorfläche und ein mit der Sportline-Version geteilter Diffusor dezent auf den höheren Rang hin, während das RS-Emblem nur auf den vorderen Kotflügeln prangt.
Das Sportfahrwerk (mit geregeltem und tiefergelegtem Fahrwerk mit individueller Kalibrierung) und die Farbgebung – insbesondere die auffällige Lackierung in Mamba Green – sind ebenso exklusiv wie das Interieur. Der Service scheint daher den Aufpreis von 4.500 Euro für die RS-Version zu rechtfertigen.


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